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Chinesische
Akupunktur
Was
ist Akupunktur:
Akupunktur
bedeutet Therapie mit Nadeln. Im Chinesischen heißt diese
Therapie "Zhen Jiu", was "stechen und wärmen"
bedeutet. Damit ist gesagt, dass neben der Nadel sehr häufig
die sogenannte Moxibustion, d. h. das Abbrennen von stark wärmendem
Artemisia-Kraut angewandt wird. Die Anfänge der chinesischen
Akupunktur liegen etwa 2000 Jahre zurück. Aus den Beobachtungen
und Erfahrungen der alten chinesischen Ärzte hat sich, fest
eingebunden in ein allgemeingültiges philosophisches System
der chinesischen Wissenschaft, ein eigenständiges medizinwissenschaftliches
Modell entwickelt.
Wie ist das Verfahren der Akupunktur?
Das
Verfahren der Akupunktur heißt also, dass über genau
zu lokalisierenden Punkten auf an erwähnten Meridianen auf
innere Organe eingewirkt wird. Es ist darauf ausgerichtet, mit
Reizen, die oft nur winzige Energiemengen benötigen der natürlichen
Selbstheilungstendenz des Organismus zu helfen. Die Nadeln werden
unterschiedlich tief in die Haut eingestochen, je nach der zu
behandelnden Krankheit. Und sie bleiben unterschiedlich lang an
der jeweiligen Stelle - das geht von Sekunden bis zu Stunden,
je nach Indikation.
Die wichtigsten Formen der Akupunktur:
Die
klassische Körperakupunktur: Diese wird nach den Regeln
der traditionellen chinesischen Diagnostik und Therapie durchgeführt.
Im Bereich der Störungen des Bewegungsapparates kann auch
nach muskelfunktionellen Gesichtspunkten genadelt werden.
Sonderformen
der Akupunktur: Ohrakupunktur, Schädelakupunktur, Handakupunktur
ect. Neben den schon erwähnten Nadeln wird zur Akupunktur
und der neuen punktuellen Schmerztherapie die Spritze mit einem
örtlichen Betäubungsmittel verwendet.
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Wie
verläuft die Behandlung?
Akute
Fälle werden 1-mal pro Tag, chronische Fälle etwa 2
bis 3-mal pro Woche und Befestigungstherapien auch einmal pro
Woche behandelt. Eine einzelne Sitzung dauert je nach Art der
Anwendung zwischen 30 und etwa 50 Minuten. Die Punkte, die genadelt
werden, liegen bei der Körperakupunktur über den gesamten
Körper verteilt. Der Patient sitzt oder liegt dabei möglichst
entspannt. Die Nadeln sind sehr dünn und der Einstich ist
kaum zu merken. Nach ca. 20 - 30 Minuten werden die Nadeln wieder
entfernt.
Was behandelt die Akupunktur?
Grundsätzlich
behandelt die Akupunktur alles, was gestört, jedoch nicht
zerstört ist. Das bedeutet, dass vor Allem funktionelle,
prinzipiell rückbildungsfähige Erkrankungen von der
Akupunktur geheilt werden können.
Bei SCHLAGANFÄLLEN kann zerstörtes Nervengewebe nicht
durch Akupunktur ersetzt werden, aber die Übernahme von Körperfunktionen
durch unversehrtes Nervengewebe wird gefördert.
Die der Akupunktur zugänglichen Krankheitsbilder im Einzelnen
sehen Sie auf der folgenden Liste:
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oben
1. Verschiedene
chronische Schmerzen:
| Kopfschmerzen |
Migräne |
| Zahnschmerzen |
Nackenschmerzen |
| Schulterschmerzen |
Tennis-Ellenbogen |
| Lumbalgie |
Ischias |
| Knieschmerzen |
Trigeminusneuralgie |
| Verletzungen |
Gürtelrose |
| Gelenkbeschwerden
und |
Arthrose |
| Verschiedene
Formen von Rheuma, rheumatoide Arthritis |
| Schmerzen
und Störungen nach verschiedenen Operationen |
2. Chronische Krankheiten:
| Magenschmerzen |
Bauchschmerzen |
| Durchfall |
Stuhlverstopfung |
| Heuschnupfen |
Asthma |
| Chron.
Bronchitis |
Sinusitis |
| Depressionen |
Schlafstörungen |
| Nervosität |
Hypertonie |
| Schwindel |
Morbus
Ménière |
| Neurodermitis |
Schuppenflechte |
| Ekzeme |
Juckreiz |
| Tinnitus |
Glaukom |
| Reizblase |
Inkontinenz |
| Chron.
Blasenentzündung |
| Klimakterische
Beschwerden |
| Schmerzhafte
/ anomale Regelblutung |
| Halbseitenlähmung
nach Schlaganfall |
3. Folgenden
Suchtproblemen kann Akupunktur helfen:
Alkoholentwöhnung
Raucherentwöhnung
Gewichtsabnahme
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