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Vom
Taunus in den Westerwald
Es war der 25. Mai 2003.
Der SSB-Reisegruppe war es heute egal: Ob bei Sonnenschein oder
bei Nieselregen, wir wollten eine schöne Bus-Ausfahrt machen.
Unser
lieber langjähriger Busfahrer Herr Bambay sammelte die kleinen
Gruppen an vier Haltepunkten ein. Pünktlich 10.00 Uhr war
der EMO-BUS am letzter Haltepunkt „Bad Homburg Kurpark“
zur Stelle. Der Bus war nun vollbesetzt.
Es begann die sehenswerte Fahrt um die Stadt herum. Dann ging
es hoch zum Taunuskamm, und wir kurvten herunter nach Usingen.
Wir wollten ins schöne Weiltal fahren. Zunächst ging
es zügig zur Burgruine Altweilnau. Der Anblick großer
Taunuswälder, im Talgrund sattgrüne Wiesen und die aufblühenden
Rapsfelder, begeisterte uns.

Weiterfahrt
zur Lahn nach Weilburg, der Residenz der Grafen von Nassau mit
Renaissanceschloß. Fahrt durch die Stadt. Wir entdeckten
den Bau eines weiteren Lahnkanal-Tunnels. Der Bus fuhr weiter
durch das Lahntal, wir genossen die herrliche Landschaft. Durch
ein Radrennen wurden wir ungeplant zum Westerwald (genannt Kannenbäckerland
mit Tongruben, Töpfereien und Keramikbetrieben) in kurviger
Fahrt in Richtung Rennerod und Westerburg umgeleitet. Wir durchfuhren
verträumte Orte mit alten Burgruinen, die wir sachkundig
erläutert bekamen.

Bald
erreichten wir den Zielort Pottum am Wiesensee und das Restaurant
„Haus Seeblick“. Nach schmackhaftem Mittagessen machten
wir einen Spaziergang, einige einen Rundgang bis zum „Seeblick“
zurück. Der See wurde übrigens vor Jahren durch Aufstauen
eines großen Areals für ein Segelrevier und andere
sportliche Aktivitäten usw. ausgebaut.
Um
17.30 Uhr ging es mit einem Stündchen Fahrt zum kleinen Ort
und Burg Katzenelnbogen, wo der Graf von Katzenelnbogen im Mittelalter
in der Gegend mehrere Burgen besaß, u.a. auch die weltbekannte
Burg Katz im Rheintal. Der SSB hatte im Hotel-Restaurant „Berghof“
Tische reservieren lassen. Man aß sein Vesperbrot oder andere
ein leckeres Nachtmahl.
Bei
der Weiterfahrt sahen wir im Aartal auch noch die steil aufragende
Burg Hohenstein mit deren gut erhaltenen Wehranlagen, auch Besitz
des Grafen, der sich damals mit dem Grafen von Nassau heftig stritt.
Nach Aussterben dieses Hauses im 15. Jh. ging dessen Besitz an
den Grafen von Nassau. Das Ortsschild Bad Schwalbach erschien,
es ging nun zügig herunter nach Wiesbaden.
Frau
Lenz verabschiedete sich von uns während der Fahrt und dankte
unserem treuen Fahrer Herrn Bambay im Namen Aller für dessen
umsichtige Fahrweise. Und wir bedankten uns beim SSB-Vorstand
mit Applaus für die tolle Organisation der Busfahrt.
Die
erste SSB-Gruppe stieg am Parkplatz Hauptbahnhof Wiesbaden aus.
Weiter ging die Rückfahrt zum Haltepunkt Frankfurt/Höchst.
Der dritte Rückweg ging schnell nach Bad Homburg vonstatten.
Der Bus fuhr schließlich noch nach Mörfelden zum letzten
Haltepunkt „GOLDENER APFEL“.
FAZIT:
Unser SSB-Tagesausflug war wieder ein schönes Erlebnis und
ein voller Erfolg!
Federico Scholl
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