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29.05.2005
Reiseziel:
Bad
Bergzabern
Reisebericht
08.30 Uhr
Bad Homburg, Am Schwedenpfad
09.00 Uhr Frankfurt-Höchst, am Bahnhof
09.15 Uhr Hattersheim, Parkplatz Stadthalle
09.30 Uhr Wiesbaden, Busparkplatz am Bahnhof
10.00 Uhr Mörfelden „Goldener
Apfel“
Mittagessen „Haus
des Gastes“ am Kurpark,
Abendessen
in Weisenheim am Berg -Weingut „Holz-Weißbrodt“-
19.06.2005
gleicher
Reiseverlauf wie 29.05.2005, jedoch ohne Abendessen.
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30.06.2005 Reisebericht
von Andrew Miles:
Frühjahrsausflug
am 29. Mai 2005
Tagesfahrt
nach Bad Bergzabern in der Pfalz
Für dieses Frühjahr hatten die nimmermüden Damen
des Vorstandes die Pfalz als Ausflugsziel ausersehen. Letztlich
fiel die Wahl auf Bad Bergzabern an der Weinstraße unterhalb
des Pfälzerwaldes kurz vor der elsässischen Grenze.
Trotz des etwas trüben Wetters bestiegen wir voller Vorfreude
den wohlvertrauten Bus des Herrn Bambay, beginnend mit der Gruppe
in Frankfurt-Höchst um neun. Dann ging es über Hattersheim
und Wiesbaden bis Mörfelden weiter, wo gegen zehn die letzten
beiden Gruppen, Mörfelden und Bad Homburg, zusteigen konnten.
Von
da an nahm Herr Bambay Kurs auf die Pfalz, und zwar zunächst über
die Autobahn Richtung Viernheim und dann Kaiserslautern bis er
bei Frankenthal nach Süden abdrehte und uns nach Landau
brachte. Schon jetzt konnten wir manch schönen Blick auf
die Burgen, Schlösser und Kirchtürme des Pfälzerwaldes
erhaschen, und dieser optische Genuß konnte sich nur steigern,
als wir bei Landau die Autobahn verließen, und die Wolkendecke
aufklarte (sicherlich standen beide Ereignisse nicht im Zusammenhang).
Auf Landstraßen ging es dann weiter über die angenehm
hügelige Landschaft vorm Pfälzerwald, bis wir unseren
Zielort Bad Bergzabern in Augenschein nehmen konnten.
Inzwischen
hatte sich unter uns der Hunger breit gemacht, so daß wir die Entscheidung, das Haus des Gastes am Kurpark,
wo unser Mittagessen bestellt worden war, gleich anzusteuern,
mit einer gewissen Erleichterung aufnahmen. Dort angekommen,
konnten wir uns dank der Vorbestellung vom Bus aus über
das üppige Mittagsmahl gleich hermachen. Danach standen
uns einige Stunden zur freien Verfügung. Nützen konnten
wir die Zeit für nette Gespräche mit alten und neuen
Freunden, für einen Spaziergang im Kurpark oder sogar für
einen Rundgang durch den Ort. Das Letztere war wohl nur für
die unentwegt Neugierigen unter uns gemeint, denn es war inzwischen
recht warm geworden. Dennoch bot denjenigen, die den Gang wagten,
das Städtchen einen hübschen Anblick. Ein lohnendes
Ausflugsziel also.
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Bad
Bergzabern, Kurpark

Bad
Bergzabern, auf der Hauptstraße
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Bad Bergzabern, ehemaliges Feuerwehrhaus

Bad Bergzabern, Fachwerk

Bad
Bergzabern, Stadtschloß, jetzt Gemeindeverwaltung
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Nach
nicht allzu langer Zeit fing allerdings auch die stärkste
Besichtigungsgier an zu erlahmen. Es kehrten die einzelnen Stadtwanderer
nach Lust und Laune hier und dort auf Kaffee – mit oder
ohne Kuchen – Tee oder Eis ein. Am Ende hatte sich die
vorher ach so geschlossene Reisegesellschaft über den ganzen
Stadtkern zerstreut. Manche ließen es auch nicht bei dem
einem Stopp, so daß wir am Ende wohl ohne Weiteres in der
Lage gewesen wären, ein lückenloses Kompendium über
die Nachmittagsgastronomie Bad Bergzaberns zusammenzustellen.
Leider
geht auch der schönste Nachmittag irgendwann zu
Ende, und so wurde es viel zu früh an der Zeit, uns beim
vorher vereinbarten Treffpunkt einzufinden. Zur Überraschung
Einiger klappte das Sammeln sogar wie am Schnürchen, und
so konnte Herr Bambay seinen Motor auf die Minute genau plangemäß anwerfen,
damit wir die erste Etappe der Rückfahrt antreten konnten.
Diesmal nahm er uns auf Straßen im Pfälzerwald selbst,
was uns schöne Anblicke über die Rheinebene bis hin
zum Schwarzwald und dann zum südlichen Odenwald bescherte.
Aber auch aus der Nähe betrachtet hatte die Landschaft des
Pfälzerwaldes nichts von ihrem Reiz verloren, womit die
Gespräche im stetigen Hin- und Herdrehen der Köpfe
unweigerlich verstummten.

Warten
auf den Bus
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Die
bewaldete Gegend verließen wir bei Neustadt, kurz
vor Bad Dürkheim. Unweit davon kehrten wir in das Restaurant
und Weinstube des „Hotel Speeter“ in Weisenheim am
Berg zum Abendbrot ein. Wieder nette, zwangslose Gespräche
in geselliger Runde. Dabei waren einige von uns – auch
dieser Chronist – dreist genug, das zweifelsohne hervorragende
Weinangebot für ein kühles Pils links liegen zu lassen.
Die Familie Speeter möge es mir und uns verzeihen; sie schien
den Frevel allerdings mit Fassung, um nicht zu sagen Gelassenheit,
zu tragen.
Danach,
müde aber zufrieden, dösten
die Meisten von uns im Bus, bis wir die Absetzpunkte erreichten.
Zunächst
stiegen die Mörfelder und Bad Homburger in Mörfelden
aus (es wurde ein inoffizielles car sharing für die Homburger
eingerichtet), dann die Hattersheimer, die Wiesbadener und zum
Schluß die Frankfurter. Die Abschiedsgrüße fielen
zwar mitunter etwas verschlafen aus, waren dennoch hörbar
herzlich gemeint. Wie üblich zu dieser Stunde waren wir
alle von einem Gefühl der Dankbarkeit gegenüber Herrn
Bambay und den Organisatorinnen erfaßt, denen wir unsere
Wertschätzung kaum angemessen ausdrucken können. Vielleicht
sollte es beim simplen Ruf verbleiben,
„Auf, bis zum nächsten
Mal!“
Andrew Miles
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Hier
noch weitere Eindrücke dieses schönen Tages:


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